Details

Studie "MLK 012 - Verhaltensmuster von Betrieben und Beschäftigten im Kontext des gesetzlichen Mindestlohnes"

Auftraggeber: Mindestlohnkommission/Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Laufzeit: Juni bis Oktober 2019

Partner:

Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW)

Projektbeschreibung:

Mit dem Mindestlohngesetz ist in der BRD zum 1.1.2015 erstmals ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von EUR 8,50 je Stunde eingeführt worden, der zum 1.1.2018 auf EUR 8,84 und zum 1.1.2019 auf EUR 9,19 je Stunde erhöht wurde. Der Gesetzgeber hat die Entscheidung über die Anpassung des Mindestlohns einer Kommission übertragen. Im Rahmen ihres Evaluationsauftrags und der dafür verfügbaren Haushaltsmittel hat diese Mindestlohnkommission im Vorfeld ihres dritten Berichtes, der bis Juni 2020 vorzulegen ist, eine Reihe von Forschungsaufträgen erteilt, um ausgewählte Aspekte näher untersuchen zu lassen. Hierzu zählt auch das vorliegende Projekt, in welchem leitfadengestützte Interviews mit je 60 Beschäftigten und Betrieben aus 10 ausgewählten Branchen geführt werden sollen. Das Ziel ist die Identifikation und Beschreibung der Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf betroffene Betriebe und Beschäftigte sowie deren Anpassungsreaktionen. Dabei liegt der Fokus auf dem Verständnis von Handlungen und Handlungsmotiven bzw. Anpassungsreaktionen unter Berücksichtigung der jeweiligen Kontextbedingungen.