Details

Allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn: Seine Kontrolle und Durchsetzung sowie die bürokratischen Kosten für Arbeitgeber

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Laufzeit: September 2019 - Januar 2020

Kooperationspartner:

  • IAW Institut für angewandte Wirtschaftsforschung e.V., Tübingen, Prof. Dr. Bernhard Boockmann (Projektleitung)
  • IZA Institut Zukunft der Arbeit, Bonn

Projektbeschreibung:

Mit der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland durch das Mindestlohngesetz (MiLoG) verfolgte der Gesetzgeber das Ziel, abhängige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor unangemessen niedrigen Löhnen zu schützen. Eine Grund¬vor¬aussetzung, damit dieses Ziel erreicht werden kann, ist die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zum Mindestlohn durch die Arbeitgeber. Dazu müssen zum einen die Stundenentgelte ordnungsgemäß berechnet und dokumentiert werden, zum anderen durchweg Löhne an oder oberhalb der Mindestlohnschwelle – fristgerecht – an die Beschäftigten ausgezahlt werden.
In dem Projekt soll untersucht werden, in welchem Ausmaß und unter welchen fördernden oder hindernden Bedingungen die Pflichten aus dem MiLoG durch die Arbeitgeber eingehalten werden und welche Einstellungen die Arbeitgeber zu diesen Pflichten haben. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Mehrkosten die Mitwirkungs-, Melde- und Dokumentationspflichten der §§ 13-17 MiLoG für die Arbeitgeber tatsächlich hervorrufen.
Dazu werden 3.000 zufällig ausgewählte Unternehmen aus allen Branchen in Deutschland telefonisch befragt.